Kolumbien Reisepakete ab 195 €
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Kolumbienreisen - Koloniale Städte und reizvolle Landschaften

Entdecken Sie eines der spannendsten Länder Südamerikas und erleben Sie die Herzlichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kolumbianer hautnah. Schlendern Sie durch mittelalterliche Gassen gut erhaltener Kolonialstädte, entspannen Sie an karibischen Traumstränden und entdecken Sie die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt bei einer Wanderung durch die Andenregion oder einem Dschungelabenteuer im Amazonasgebiet.

Unsere Reisepaketebeinhalten jeweils 2 Übernachtungen inkl. Frühstück (und oft inkl. Stadtführung) an einem Ort und können um viele weitere Ausflüge und Zusatznächte ergänzt werden. Kombinieren Sie so mehrere Reisepakete zu Ihrer persönlichen Kolumbien Rundreise!

Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot.

Unsere Kolumbien-Reisepakete

Individuelle Reise
3 Tage/ 2 Nächte Bogotá

Moderne und antiquierte Barrios

  • Kolumbiens kunterbunte Hauptstadt
  • Stadtführung mit Seilbahnfahrt
  • optional: Kathedrale in tiefer Salzmine
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Individuelle Reise
3 Tage/ 2 Nächte Medellín

Kultstadt im ewigen Frühling

  • Stadt der Literatur, Architektur und Kunst
  • die fesselnde Geschichte Pablo Escobars
  • optional: Peñól-Felsen und Guatapé
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Individuelle Reise
3 Tage/ 2 Nächte Cartagena

Berühmte und kontrastreiche Weltstadt

  • belebende Weltkulturerbestadt
  • mittelalterliche und moderne Stadtteile
  • optional: Kanutour durch Mangroven
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Individuelle Reise
3 Tage Armenia/ Kaffeedreieck

Wo der Lieblingskaffee herkommt

  • Kolumbiens größtes Kaffeeanbaugebiet
  • reiche Natur im grünen Cocora-Tal
  • farbenfrohe, verschlafene Örtchen
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Die Highlights einer Kolumbienreise

Mit unseren Reisepaketen lernen Sie die abwechslungsreiche Hauptstadt Bogotá kennen, begeben sich auf die Spuren des Kaffees rund um Armenia und können bei einem Stadtspaziergang das romantische Cartagena auf sich wirken lassen. Genau wie Cartagena und Bogotá ist auch Medellín eine historische Stadt mit einer faszinierenden Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten. Optionale Ausflüge in die vielfältige Natur Kolumbiens runden das Angebot ab.

In Kolumbien leben etwa 49 Millionen Menschen. Nach Brasilien ist es damit das bevölkerungsreichste Land Südamerikas. Die Bevölkerung ist jedoch sehr ungleichmäßig verteilt: Die meisten Kolumbianer wohnen an den Küsten und im Andenraum, knapp die Hälfte des Landes ist kaum bewohnt. Die Bevölkerung Kolumbiens setzt sich aus den verschiedensten Ethnien zusammen. Dies sind insbesondere Europäer (Nachfahren der Spanier), Afrikaner (Nachfahren der Sklaven) sowie Angehörige der indigenen Völker.

Amtssprache in Kolumbien ist Spanisch. Die Kolumbianer, besonders die Andenbewohner, sprechen ein sehr klares, deutliches und für Ausländer gut zu verstehendes Spanisch. Es basiert auf dem höfischen Spanisch der einstigen Eroberer. Nur im extremen Norden und Süden des Landes sind Dialekte entstanden, die sich an die Nachbarländer angepasst haben. Die Sprachen der ethnischen Gruppen werden in der jeweiligen Region ebenfalls als zweite Amtssprache anerkannt. Insgesamt werden 65 indigene Sprachen (z.B. wayúu, páez oder misak) sowie 2 kreolische Sprachen und auch Englisch (auf San Andrés und Providencia) gesprochen.

Die Hauptstadt und das Verwaltungszentrum des Landes ist Bogotá. Mit 8,4 Millionen Einwohnern im eigentlichen Stadtgebiet ist Bogotá die größte Stadt Kolumbiens und eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas. Dennoch ist Kolumbien im Gegensatz zu anderen Ländern Südamerikas weniger stark zentralisiert. Neben Bogota existieren mit Cali, Medellín und Barranquilla mehrere weitere Millionenstädte.

Auch wenn Kolumbien immer wieder von Bürgerkrieg, Kriminalität durch paramilitärische Verbände und Guerilla-Gruppen sowie unterschwelligen politischen Spannungen geprägt war und das Land weiterhin für den Frieden kämpfen muss, konnte die Sicherheit und Stabilität im Land deutlich verbessert werden. Kolumbien hat sich zu einem der am stärksten wachsenden Schwellenländer entwickeln. Seinen wirtschaftlichen Aufschwung verdankt das Land in erster Linie den reichen Rohstoffvorkommen. Kaffeeexport spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle.

Die Zeitverschiebung beträgt nach je nach Winter- oder Sommerzeit -7 bzw. -6 Stunden.

Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Kolumbien einen für den Zeitraum der Aufenthaltsdauer gültigen Reisepass. Dieser sollte sich auch in einem guten Zustand befinden, da beschädigte Reisedokumente (z.B. ausgefranster Außeneinband, gelockerte Bindung der Seiten) in der Regel zu Einreiseverweigerung führen.

Ein Visum benötigen deutsche Staatsangehörige für einen rein touristischen Aufenthalt in Kolumbien nicht. Bei Einreise wird von der Immigrationsbehörde "Migración Colombia" per Stempel im Reisepass die Aufenthaltsdauer festgelegt. Reisende sollten daher bei der Einreisekontrolle darauf achten, eine Aufenthaltsdauer genehmigt zu bekommen, die den kompletten Reisezeitraum abdeckt. In manchen Fällen muss die Aufenthaltsdauer durch Vorlage von Flugtickets o. ä. nachgewiesen werden. Die zunächst maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage, sie ist jedoch verlängerbar um weitere 90 Tage.

Reisende, die über die genehmigte Aufenthaltsdauer hinaus im Land bleiben wollen, müssen rechtzeitig vor Ablauf des bereits genehmigten Zeitraums bei der Migración Colombia eine Verlängerung beantragen. Migración Colombia ist in allen größeren Städten des Landes vertreten.
Wichtig: An Kolumbiens Flughäfen finden strenge Gepäckkontrollen sowie körperliche Durchsuchungen auf Drogen statt. Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass sich in Ihrem Gepäck keine Ihnen unbekannten Gegenstände befinden!

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Bei der Wiedereinreise nach Deutschland gelten die allgemeinen gültigen deutschen Einreisebestimmungen. Mehr Informationen hierfür finden Sie auf www.zoll.de.

Offizielles Zahlungsmittel in Kolumbien ist der kolumbianische Peso, kurz COP. Banknoten sind im Wert von 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000 und 50.000 COP erhältlich. Münzen gibt es im Wert von 10, 20, 50, 100, 200 und 500 kolumbianischen Pesos, allerdings werden die kleineren Münzen mittlerweile nicht mehr geprägt.

In Kolumbien finden sich in Städten und vielen größeren Ortschaften Geldautomaten, an denen man Bargeld mit der Kreditkarte abheben kann. Auch Kreditkarten als bargeldlose Zahlungsmittel sind in den Städten verbreitet. In ländlichen Gebieten Kolumbiens jedoch stehen nur vereinzelt Geldautomaten zur Verfügung und Zahlungen mit Kreditkarte sind nicht überall möglich. Es sollte daher immer genug Bargeld mitgeführt werden.

Kolumbien ist das einzige Land Südamerikas, das sowohl an die Karibik als auch den Pazifik grenzt. Die geografischen Bedingungen formen verschiedenste Landschaften und schaffen Raum für eine große Diversität. Generell kann das Land in vier Regionen eingeteilt werden: die bergige Andenkordillere im Westen und Zentrum des Landes, die Karibikküste im Norden, die Pazifikküste im Westen und das Flachland im Osten.

Die westliche Hälfte Kolumbiens wird von den Anden dominiert, die in drei große Bergketten geteilt sind. Hier lebt der Großteil der kolumbianischen Bevölkerung. Das Gebirge beherbergt zum Teil noch aktive Vulkane und die höchsten Gipfel des Landes. Im Norden gehen die Anden in das höchste Küstengebirge der Erde über, die Sierra Nevada de Santa Marta.

Die Karibikküste Kolumbiens ist weitgehend eben und, vom Küstenstreifen abgesehen, relativ dünn besiedelt. Weite Teile des Tieflandes sind von großflächigen Sumpfgebieten geprägt. Die bekanntesten Inseln im Atlantik sind der Archipel von San Andrés und Providencia (770 km nordwestlich von Kolumbien).

Das pazifische Küstentiefland ist, von wenigen Hafenstädten abgesehen, größtenteils unbesiedelt, was insbesondere auf seine immerfeucht-heißen Klimabedingungen zurückzuführen ist. Pro Jahr können bis zu 10.000 mm Niederschlag fallen. Die Region ist weitgehend mit schwer zu erschließenden tropischen Regenwald bedeckt und von einer vielfältigen Flora und Fauna geprägt. Als einzige Verkehrswege dienen die natürlichen Wasserstraßen.

Die östliche Landeshälfte Kolumbiens ist durch dicht bewaldetes Flachland charakterisiert, das von zahlreichen Flüssen durchzogen ist. Es lässt sich in zwei Großräume unterteilen, deren Unterscheidungsmerkmal in erster Linie die Fließrichtung der Flüsse ist. Das Gebiet mit den Richtung Orinoco entwässernden Flüssen wird als Orinoquien bezeichnet, auch als Llanos Orientales bekannt. Das Land ist größtenteils eine ebene Feuchtsavanne und weitgehend unbesiedelt. Die südöstlichen Gebiete Kolumbiens umfassen den kolumbianischen Teil Amazoniens. Diese Region ist nahezu vollständig von dichtem Regenwald bedeckt, von einer extrem hohen Biodiversität geprägt, und, mit Ausnahme einer Anzahl indigener Bevölkerungsgruppen, kaum besiedelt. Alle kleineren Flüsse münden hier in den Amazonas.

In Kolumbien, wo Religionsfreiheit ein Grundrecht darstellt, sind etwa 93 % der Bevölkerung katholisch. Die restliche Bevölkerung gehört u.a. dem protestantischen, muslimischen oder jüdischen Glauben an. Religiöse Feste werden in der Regel sehr ernst genommen. Das bekannteste Beispiel dafür ist die Karwoche in Popayan, die mit ihren riesigen Prozessionen zu einem der größten katholischen Ereignisse weltweit zählt.

Aber auch der Karneval ist insbesondere in der Küstenregion ein wichtiges Fest. Besonders berühmt ist der Karneval von Barranquilla, der jedes Jahr im Februar oder März stattfindet. Er gehört zu den größten Festen weltweit und ist von so enormer kultureller Bedeutung für das Land, dass er sogar zum nationalen Kulturerbe erklärt wurde.

Das Klima in Kolumbien ist aufgrund der Nähe zum Äquator tropisch, mit je nach Höhenlage sehr verschiedenen Ausprägungen. Die landesweiten Temperaturunterschiede ergeben sich weniger durch den Jahresverlauf als vielmehr durch die unterschiedlichen Höhenlagen.

Im Flachland und den Küstenregionen des Landes liegen die Durchschnittstemperaturen im Jahr bei 24 Grad. In den höhergelegenen Gebieten des Landes nimmt die durchschnittliche Temperatur mit zunehmender Höhe immer weiter ab. In der Hauptstadt Bogotá, die auf etwa 2.600 Metern Höhe liegt, liegt die Durchschnittstemperatur zum Beispiel nur noch bei 12 Grad Celsius.
In Kolumbien sind zwei Trocken- und zwei Regenzeiten üblich. Eher trocken zeigen sich die Monate Dezember bis März sowie Juli und August. Regen fällt besonders von April bis Juni sowie im Oktober und November. Während es an der Pazifikküste, im tropischen Regenwald und in der Andenregion insbesondere nachmittags und nachts relativ viel regnet, ist die kolumbianische Karibik eher trocken.

Die optimale Reisezeit für Kolumbien wird in der Regel von Januar bis März sowie von Juli bis September angegeben, da diese Zeit außerhalb der Regenzeiten liegt. Aufgrund der angenehmen Temperaturen eignet sich Kolumbien trotzdem als ganzjähriges Reiseziel.

Kolumbiens Küche ist so vielfältig wie das Land selbst. Tropischer Regenwald, karibische Inseln und die Hochebenen der Anden - all das spiegelt sich auch in der kolumbianischen Küche wider, die von Fleisch, Fisch, Früchten und Maismehlspeisen geprägt ist.

Das typische "comida corriente", das man im ganzen Land findet, besteht meist aus einem Stück Fleisch von Rind oder Huhn mit etwas Gemüse und Reis dazu. Außerdem wird oft "sancocho", eine Suppe aus Kochbananen und Bodenfrüchten, sowie "arepa", ein Maisfladen als Ersatz für Brot, und etwas "salsa de aji" (pikante Pfeffersauce) serviert. Diese Speisen sind beinahe in ganz Kolumbien verbreitet. Weitere beliebte Zutaten sind Maismehl, Kochbananen, Yuca und Avocados.

Trotzdem ist die Küche Kolumbiens sehr regional beeinflusst. So bestimmen in den Küstenregionen des Atlantiks und des Pazifiks Fischgerichte und Meeresgerichte die Speisekarte, während im Inland eher mit Fleisch gekocht wird. In der Bergregion gibt es zudem oft Flussforellen.

Immer frisch und vor allem lecker sind die Früchte Kolumbiens. Hier finden sich tropische Sorten wie Mangos, Maracujas und Papayas, aber auch zahlreiche in Deutschland unbekannte Sorten wie die Mamoncillos, Granadilla, Baumtomaten, Lulo oder Borojó. Fast an jeder Ecke bekommt man frische Fruchtsäfte oder Milchshakes.

Das klassische Getränk Kolumbiens ist "tinto", ein schwarzer, milder (gezuckerter) Kaffee, der immer und überall gern getrunken wird. Ein anderes beliebtes Getränk ist "agua de panela", heißes Wasser mit unraffiniertem Zucker, das gelegentlich auch mit Limonensaft verfeinert wird. Berühmt ist landesweit auch die dickflüssige "chocolate con queso": Trinkschokolade, die mit einer Scheibe Käse serviert wird. Das kolumbianische Nationalgetränk ist der "aguardiente", ein mit Anis versetzter Zuckerrohrschnaps, der auf allen Festen und Feierlichkeiten eine wichtige Rolle spielt.

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