Griechenland Reisen

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Bei Griechenland Urlaub denkt man sofort an Inseln, Traumstrände, türkisfarbenes Wasser und blau weiße Häuser, die sich an Felsklippen schmiegen. Doch Griechenland bietet noch viel mehr und gilt nicht umsonst als Geburtsort europäischer Kultur und Demokratie. Fast nirgends sonst kann man im Urlaub besser auf den Spuren der Antike, Mythen und Götter wandern. Die vielfältige und beeindruckende Natur mit Gebirgen, Wäldern oder tiefen Schluchten, wie die berühmte Samaria Schlucht auf Kreta, eine der längsten Schluchten in Europa oder der sagenumwobene Olymp und höchste Berg des Landes bieten einen tollen Kontrast zu den traumhaften Sand- und Kiesstränden. Doch auch die Städte des Landes, die Hauptstadt Athen mit der Akropolis oder Thessaloniki, die ehemalige Kulturhauptstadt Europas sind allemal eine Reise wert und locken mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Griechenland bietet eine einzigartige Mischung aus Natur, Stränden und (antiker) Kultur mit zahlreichen Tempeln, Klöstern und UNESCO Welterbe-Stätten und ist nicht umsonst eines der beliebtesten Reiseziele in Europa!

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Egal ob Städtereise, Badeurlaub, Aktivreise zu Fuß oder per Rad oder auch ein Kultururlaub: Griechenland  bietet eine außergewöhnliche Vielfalt an Urlaubs-Möglichkeiten und Unterkünfte für jeden Geschmack, manchmal auch im typischen blau-weißen Baustil. Entdecken und erleben Sie Griechenland bei einer Mietwagenreise oder Aktivreise. Wir machen Ihren Griechenland Urlaub zu einer unvergesslichen Zeit!

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Urlaub in Griechenland ist eine Mischung zwischen Antike, Mythen und Moderne

Griechenland verbindet einzigartig die Moderne (Lebensweise) mit kulturellen und antiken Sehenswürdigkeiten, sodass man das Gefühl hat eine Reise durch die Zeit zu machen.

Nicht nur die bekannten Inseln, wie die grüne Insel Korfu mit Ihrer UNESCO prämierten Altstadt und dem Achilleion, der ehemaligen Residenz der Kaiserin Sissi oder die größte und südlichste griechische Insel Kreta mit der Geburtshöhle des Zeus im Gebirge und der venezianisch anmutenden ehemaligen Inselhauptstadt Chania, laden zu einem Besuch ein.

Auch das griechische Festland und die beiden Halbinseln Peloponnes und Chalkidikihaben viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt des Landes Athen besticht mit der berühmten Akropolis, dem archäologischen National Museum oder dem Stadion Panathinaikos, wo die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden. Doch auch die zweitgrößte Stadt des Landes Thessaloniki gilt nicht umsonst als kulturelles Zentrum des Nordens und lockt mit Sehenswürdigkeiten wie dem weißen Turm oder dem Galeriusbogen.

Wer eine Tour über die Halbinsel Peloponnes unternimmt, kann nicht nur den bekannten Kanal von Korinth bestaunen, sondern auch einen Abstecher zum berühmten und sagenumwobenen antiken Orakel von Delphi oder nach Olympia, dem berühmten Ursprung und Austragungsort der antiken Olympischen Spiele mit seinem Stadion, machen. Weiter Richtung Nordosten im Pindos-Gebirge befinden sich die berühmten, von der UNESCO ausgezeichneten, schwebenden Meteora-Klöster.

Noch weiter im Norden bei Thessaloniki liegt die zweite Halbinsel Chalkidiki: Sie zeichnet sich besonders durch Ihre Form aus und so wird oft von den drei Fingernder Halbinsel Kassandra, Sithonia, die sich gut zum Baden und teilweise wandern eignen und der Mönchsinsel Athos gesprochen. Auf diesem Finger liegt ein noch von Mönchen bewohntes Kloster, das auch besichtigt werden kann. Aber Achtung, die Tradition verbietet Frauen den Zutritt zur Insel.

Die vielfältige Natur, tolle Strände und zahlreiche (antike) Sehenswürdigkeiten laden zu einem Griechenland Urlaub ein und abgerundet wird Ihre Reise nach Griechenland durch die griechische Gastfreundschaft und die fröhliche Art der Menschen. Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Griechenlands.

Griechenland liegt in Südosteuropa und grenzt größtenteils ans Mittelmeer. Im Norden grenzt es an Albanien, Mazedonien und die Türkei. Das Staatsgebiet umfasst dabei auch etwa 3.000 Inseln, wobei nur knapp 90 davon dauerhaft bewohnt sind.

Die Staatsform ist eine parlamentarische Republik und die Amtssprache ist griechisch. Zwar ist (Alt)griechisch ist eine der ältesten Sprachen Europas, heutzutage wird jedoch neugriechisch gesprochen. Zum Glück für Touristen sind die meisten Schilder zusätzlich mit lateinischen Buchstaben beschriftet. Griechenland hat als eines der wenigen Länder eine offizielle Staatsreligion griechisch-orthodox.

Auf dem Gebiet des heutigen Griechenlands lebten über die Jahrhunderte viele verschiedene Völker, die die griechische Geschichte und Kultur geprägt haben.

Als erste europäische Hochkultur galten die etwa 2.500 v. Chr. auf Kreta lebenden Minoer. Diese sind zwar keine direkten Vorfahren der Griechen, aber die früheste griechische Kultur der Mykener von etwa 1.600 bis 1.200 v. Chr., benannt nach Mykene, ihrem Zentrum, wo auch noch heute Ruinen und Überreste zu besichtigen sind, übernahmen einiges der Minoer. Nach Ihnen kamen die Dorer und siedelten sich hauptsächlich an der Ägäis an. Die Dorer gelten als Vorfahren der Spartaner, da sie ca. 900 v. Chr. die Stadt gründeten.

In der Zeit von etwa 800 bis 500 v. Chr. eroberten die Griechen vielen Orte und Gebiete rund ums Mittelmeer. Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten Stadtstaaten/ Polis und das griechische Alphabet. Die Stadtstaaten existierten unabhängig und weitestgehend friedlich nebeneinander, aber sie nahmen übergreifend an den Olympischen Spielen der Antike teil. Viele Griechen haben während dieser Zeit Kunst und Wissenschaft geprägt, vor allem in Naturwissenschaften, Philosophie, Literatur. Mit der Zeit traten aber immer öfter Konflikte zwischen den Stadtstaaten auf. Der bekannteste ist wohl der zwischen Sparta und Athen. Letztlich führten diese Konflikte und Machtkämpfe dazu, dass das makedonische Königreich unter Alexander dem Großen etwa 300 v. Chr. die Griechen besiegte und sein Reich ausdehnte.

Nach dem Tod von Alexander dem Großen sorgten Konflikte unter seinen Nachfolgern dafür, dass die Römer die Gebiete des makedonischen Reichs übernahmen und etwa 27 v. Chr. zur römischen Provinz erklärten.

Nach der Teilung des römischen Reichs im 4. Jahrhundert n. Chr. gehörte Griechenland zum byzantinischen Reich. Dieses schrumpfte über die Jahrhunderte immer weiter zusammen und letztlich setzten sich die Osmanen durch. Im 15. Jahrhundert wurde Griechenland Teil des Osmanischen Reichs, dessen Herrschaft etwa 400 Jahre bestand und dessen Einfluss noch heute, beispielsweise in der griechischen Küche, zu finden ist.

Anfang des 19. Jahrhunderts gelang es Griechenland schließlich mithilfe von Allianzen unabhängig zu werden und wurde daraufhin zu einer Monarchie. Die sich unterbrochen von der Diktatur Metaxas 1936 bis 1949 hielt, aber schließlich 1973 in die noch heute bestehende präsidiale Republik umgewandelt wurde.

Die Natur und Vegetation Griechenlands ist nicht zuletzt aufgrund der vielen Inseln regional sehr unterschiedlich. Man findet sowohl weitläufige Strände und Buchten als auch karge Felslandschaften.

Viele der südlich gelegenen Inseln weisen eine eher karge Vegetation auf. Ein Großteil des griechischen Festlandes ist zu etwa 80 Prozent ist mit Gebirge bis zu knapp 3.000 m Höhe bedeckt. Der höchste Berg des Landes ist der Olymp mit 2.917 m. Große Teile des Gebirges insbesondere im Norden und Nordosten des Landes sind durch regenreiche Winter grün und bewaldet. Da jedoch die Sommer ziemlich trocken sind, besteht die Gefahr von Waldbränden.

Typische Bäume sind weiße Pappeln, Zypressen, Eukalyptus, Edel- und Esskastanien, Fichten und Pinien. Olivenbäume gibt es eigentlich in ganz Griechenland, da diese auch mit wenig Wasser auskommen und Nutzpflanzen sind. Im Süden und an den Küsten sind auch häufiger Feigen-, Quitten-, Granatapfel und teilweise auch Nuss- oder Mandelbäume zu finden. Auf vielen Inseln, besonders Kreta und den Dodekanes sind auch häufig wilde Kräuter, wie Oregano, Minze, Salbei, Rosmarin oder Thymian zu finden.

In Griechenland herrscht mediterranes Klima, sodass die Sommer heiß und trocken und die Winter zwar insgesamt mild, aber regenreich sind. Grundsätzlich ist Reisezeit in Griechenland von April bis Oktober. In den Wintermonaten haben viele Hotels und Restaurants insbesondere in den Ferienregionen geschlossen.

Auf dem Festland in den Höhenlagen im Gebirge und sogar auf Kreta fällt im Winter auch Schnee. Im Norden in Makedonien gibt es sogar ein paar Wintersport Gebiete.

Die Monate April, Mai und Oktober sind zwar mit etwa 20 bis 25 Grad insgesamt etwas kühler, doch bereits ziemlich sonnig und trocken. Abgesehen davon ist es empfehlenswert eine Regenjacke dabei zu haben. Wagemutige könne bei etwa 16 bis 18 Grad Wassertemperatur auch schon ein Bad im Mittelmeer nehmen. Insgesamt eignen sich Frühjahr und Herbst als beste Reisezeit für Aktivreisen und Besichtigungen. Denn hierfür ist es im Hochsommer mit weit über 30 Grad den meisten zu heiß.

Die beste Reisezeit für Badeurlaub ist zwischen Juni und September mit etwa 25 bis 30 Grad. Gerade auf den Inseln und an der Küste ist die Hitze erträglicher, weil fast immer ein Wind weht. Athen und Thessaloniki dagegen sollte man im Hochsommer meiden, da es sehr stickig und schwül ist. Die heißesten Monate sind Juli und August und hier kann das Thermometer auch gerne mal an den 40 Grad knabbern.

Die griechische Küche ist sehr vielfältig und bietet viel mehr als Gyros und Souvlaki. Viele traditionelle Gerichte sind vegetarisch. Die Griechen legen viel Wert auf regionale Lebensmittel, wie Olivenöl, Gemüse und Kräuter und die Gerichte müssen nicht kompliziert oder ausgefallen sein, Hauptsache der Geschmack stimmt.
Die grundlegenden Zutaten sind typisch mediterran, mit viel Oliven und Olivenöl, Fisch, Knoblauch und Gemüse. Es wird jedoch auch viel Schaf- und Ziegenfleisch verwendet.

Essen ist für Griechen mehr als nur ein Mittel zum Zweck, vielmehr ein Lebensinhalt. Deswegen ist die Gesellschaft dabei auch sehr wichtig und auch in Restaurants wird gerne in Gruppen gegessen.

Einen besonderen Stellenwert haben auch die Vorspeisen Meze. Hier gibt er eine große Vielfalt, die bekanntesten sind dabei wohl Oliven, Tzatziki, Saganaki gebackener Fetakäse, Bauernsalat und weitere regionale und saisonale Varianten. Besonders empfehlenswert ist auch Fava, eine Art Hummus aus gelben Erbsen, mit Olivenöl, Zitrone, Zwiebelringen, oft auch Kapern, serviert. Zu den Vorspeisen gibt es in der Regel auch griechisches Weißbrot oder Pitabrot.

Alternativ zu den Vorspeisen werden in der Regel auch Suppen angeboten. Im Sommer auch gerne kalte Gemüsesuppen. Typische Suppen sind mit Linsen, Bohnen oder Fisch. Bohnensuppe wird häufig auch als Nationalgericht bezeichnet.

Viele Hauptgerichte, wie Gyros, die Fleischspieße Souvlaki oder Moussaka, der Auberginenauflauf mit Hackfleisch, sind mittlerweile auch in Deutschland bekannt und beliebt. Doch auch vegetarische Gerichte, besonders mit Reis gefülltes Gemüse wie Paprika, Auberginen oder Tomaten und natürlich auch gegrillter oder im Ofen gegarter Fisch sind sehr beliebt. Nicht zuletzt, weil es mehrere religiös bedingte Fastenzeiten übers Jahr verteilt gibt. Als Beilage gibt es meistens Reis, Kartoffeln bzw. auch Pommes oder griechisches Nudeln in Reisform Kritharaki. Viele Hauptspeisen werden im Ofen gegart oder warm gehalten. Achtung, die Griechen essen gerne lauwarm und so werden Gerichte auch oft serviert.

Als Nachtisch werden meist Joghurt mit Honig und Nüssen, aber auch Eis oder Obst serviert. Hier spiegelt sich auch der Einfluss der türkischen und orientalischen Küche wider und Früchte werden oft mit Sirup übergossen serviert.

Bei griechischen Getränken denkt man sofort an Ouzo, doch auch die griechischen Weine sind nicht zu verachten und man sollte sie bei Gelegenheit probieren. Achtung für alle Kaffeetrinker: die Griechen liebensüßen Kaffee. Der traditionelle griechische Kaffee wird mit Zucker gekocht und ähnelt sehr dem türkischen Mokka. Aber auch wer keinen süßen Kaffee mag kein Problem: die Griechen unterscheiden zwischen schwarz/ ohne alles sketos, wenig süßme olígi, süßmétrios und sehr süßglykos. Typisch griechische "Kaffee"-Variante ist der Frappé, aber aufgepasst, hierbei wird löslicher Kaffee mit lauwarmen Wasser, etwas Milch und Eiswürfeln gemixt und ist deswegen nicht mit einem Eiskaffee, der mit Eiscreme gekühlt wird, zu vergleichen.

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