Sevilla

Hauptstadt Andalusiens

Sevilla wurde der Legende nach von dem griechischen Helden Herkules gegründet und ist mit 700.000 Einwohnern die Hauptstadt Andalusiens und die viertgrößte Stadt in Spanien. Doch das ist nicht alles, was Sevilla ist, denn die Metropole wird oft auch als schönste Stadt Südspaniens, ganz Spaniens oder sogar als eine der schönsten Städte Europas bezeichnet. Sevilla bietet kleine, charmante Gassen und die Fassaden und Innenhöfe sind oftmals mit Blumen verziert. Und als die Stadt mit dem größten historischen Zentrum in ganz Europa wird Sevilla seinem Ruf auch gerecht.

Sehenswertes

Wenn Sie durch Sevillas historisches Zentrum, das Barrio Santa Cruz, schlendern, gibt es paar Bauwerke, die Sie auf keinen Fall auslassen sollten. In Sevilla befindet sich zum Beispiel mit der Kathedrale Maria de la Sede die größte Kirche, die in Spanien zu finden ist. Allerdings war Spaniens größte Kirche nicht immer eine Kirche, sondern wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert als Moschee gebaut und erst danach in eine Kathedrale umgewandelt. Daher stammt das Konstrukt, wie es heutzutage zu sehen ist, erst aus dem 15. Jahrhundert und ist ein ausgezeichnetes Beispiel für einen gemischten Baustil, der sowohl islamische wie auch katholische Elemente aufweist. Sevilla ging nach dem Sieg der Katholiken über die Mauren an die Katholiken und daher ist dieser gemischte Baustil auch heute noch an verschiedenen Stellen erkennbar. Bei der Kathedrale findet man auch den Giralda Glockenturm der 76 Meter hoch ist. Dieser ermöglicht Besuchern einen großartigen Ausblick von der Spitze des Turms. Auch auf der To-do-Liste eines jeden Besuchers sollte der Palast Alcázar stehen. Der königliche Palast bietet heute eine Mischung aus den unterschiedlichsten Stilen, da jeder Herrscher, der ihn bewohnte, den Palast erweiterte und veränderte. Noch heute dient der Palast Alcázar als Unterkunft für die königliche Familie, wenn diese Sevilla besucht.

Nachtleben

Den Abend in Sevilla können Sie mitTapas oder einer kühlen Erfrischung auf der „Plaza“ gemütlich ausklingen lassen. Der Besuch von Cafés und Bars ist in Sevilla fest in das Leben der Einwohner verankert. Die meistenBars öffnen gegen 17 Uhr nachmittags. Sie können zum Beispiel auf der Plaza de Salvador oder im Barrio de Santa Cruz Ihren Abend genießen und gerade im Sommer bieten die vielen „terrazas de verano“ die perfekte Gelegenheit draußen zu sitzen. Auch verschiedene Feste wie die Semana Santa und Feria de Abril bieten eine perfekte Gelegenheit in die Feierstimmung der Einheimischen mit einzustimmen. Abgesehen davon ist Sevilla der Geburtsort des Flamencos. Er ist einer der Orte, an dem die ersten Flamenco-Schulen gegründet wurden. Auch heute noch ist dies eine großartige Möglichkeiten den Abend zu verbringen, denn die alten Traditionen werden mithilfe vonFlamenco-Clubsam Leben gehalten.

Alle, die Sevilla besuchen, um ihre Spanischkenntnisse zu verbessern, sollten sich einer Sache bewusst sein: Auch wenn die Leute hier generell eher freundlich und hilfsbereit sind, haben sie ihren eigenen Dialekt, der auch für manche Spanier nicht immer ganz einfach zu verstehen ist!

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