Santiago de Chile

Eine top Sehenswürdigkeit Chiles

In den letzten Jahren hat sich Santiago de Chile zu einer der angesagtesten Metropolen Lateinamerikas entwickelt. Im geografischen Zentrum des Landes, direkt am Fuß der schneebedeckten Anden gelegen, bildet die Stadt nicht nur das politische und finanzielle, sondern auch das kulturelle und kulinarische Zentrum des Landes und zieht Jahr für Jahr mehr Reisende in seinen Bann.

Die Geschichte von Santiago de Chile

Santiago wurde im Jahr 1541 von den Spaniern gegründet. Viele der damals errichteten Kolonialbauten wurden allerdings durch die Vielzahl von Erdbeben zerstört, die die Stadt regelmäßig treffen. Nachdem die Spanier besiegt waren und Chile im Jahr 1818 die Unabhängigkeit erlangt hatte, wurde Santiago zur Hauptstadt ernannt und entwickelte sich bald zur modernen Metropole und zum Mittelpunkt des Staates. Viele Einheimische aus Norden und Süden wanderten zu und unterstützen so das rasante Wachstum der Stadt. Auch wenn die Militärdiktatur und die Wirtschaftskrise in den 1980er-Jahren die Entwicklung etwas verlangsamten, nahm Santiago das Tempo nach dem Ende der politischen und wirtschaftlichen Spannungen schnell wieder auf.

In dem Schachbrettmuster der Straßen Santiagos finden sich heute neben zahlreichen Bürohochhäusern und einigen wenigen erhaltenen Kolonialbauten viele Einrichtungen, die die Lebensqualität in der Hauptstadt ausmachen: Parks, Galerien, Museen, Restaurants, Theater, Märkte und hippe Straßenzüge erzählen von einer multikulturellen und interessanten Metropole.

Sehenswürdigkeiten in Santiago de Chile

In Santiago de Chile gibt es eine Menge zu entdecken. Für Kulturbegeisterte bietet sich ein Besuch in einer der vielen Galerien und Museen wie dem Nationalmuseum Bellas Artes oder ein Abstecher zum ehemaligen Haus des berühmten Dichters Pablo Neruda an.

Geschichtsinteressierte können das "Museo de la Memoria y de los Derechos Humanos" (Museum der Erinnerung und der Menschenrechte) besuchen und mehr über die Zeiten der Militärdiktatur in Chile lernen, die das Land lange prägte. Oder Sie besuchen den chilenischen Regierungspalast, "La Moneda", der als einer der schönsten restaurierten Kolonialbauten Südamerikas gilt. Er liegt unweit der Plaza de Armas, dem Hauptplatz der Stadt, auf dem die Geschichte der Kolonialzeit eindrucksvoll auf moderne Bauten der Neuzeit trifft.

Alle, die sich eher für Natur interessieren, können in einem von Santiagos Parks entspannen. Besonders der Cerro San Cristobal, ein 300 Meter hoher Hügel im Norden der Stadt, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Als einer der größten innerstädtischen Parks weltweit bietet er eine faszinierende Aussicht auf Santiago und die angrenzenden Anden. Der Berg San Cristobal kann über einen der Wanderwege zu Fuß oder mit einer Seilbahn erklommen werden. Aber auch der Cerro Santa Lucia, ein etwas kleinerer Hügel im Stadtzentrum, ist mit seiner schönen Parkanlage und den Überresten einer alten Festung auf jeden Fall einen Besuch wert.

Essen und Trinken in Santiago de Chile

Auch kulinarisch hat Santiago einiges zu bieten. Neben dem für Chile typischen Streetfood wie den traditionellen Hotdogs mit Avocado ("Completos") und den mit Fleisch gefüllten Teigtaschen ("Empanadas") hat sich in der Hauptstadt auch ein diverses Angebot an Restaurants der chilenischen und internationalen Küche etabliert. Berühmt ist besonders der Mercado Central, ein Fischmarkt, auf dem man seinen Fisch oder die Meeresfrüchte direkt frisch zubereitet und serviert bekommt. Und auch das charmante Viertel Barrio Italia ist für seine Gastronomie bekannt - hier treffen zahlreiche internationale Einflüsse aufeinander und präsentieren sich den Besuchern in kleinen Restaurants, Cafés und Bars. Vor allem der deutsche Einfluss wird deutlich: Auf der Speisekarte stehen "Strudel" und "Kuchen".

Ausflüge in die Umgebung von Santiago de Chile

Wer dem Großstadttrubel einmal entkommen möchte, hat in Santiagos Umgebung verschiedene Alternativen. Die Nähe zu den Anden ermöglicht spontane Ausflüge in eines der umliegenden Skigebiete im Winter oder zum Cajon del Maipo, einem engen Tal des Rio Maipo, das hinauf zu beeindruckenden Gletschern, Seen und Thermalquellen führt.

Wer in die andere Richtung fährt, erreicht schon bald die Küstenorte Viña del Mar und Valparaíso, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Viña del Mar eine reiche Küstenstadt ist und von eleganten Gebäuden dominiert wird, begeistert Valparaiso mit seinem Hippie-Charme und den bunt angemalten Häuschen, die sich vom Hafen bis auf die umliegenden Hügel ziehen. Drumherum liegen Strände, die zum Surfen einladen, und einige der berühmtesten Weinberge des Landes.

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