Havanna

Eine top Sehenswürdigkeit Kubas

Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine 'ungeheure Warensammlung', schrieb Karl Marx im ersten Satz des "Kapital" im Jahr 1867.

Diese ungeheure Warensammlung ist heute am besten von zu Hause via Internet buchbar. Es gibt jedenfalls wenig Grund, zum Shoppen nach Havanna zu fliegen. Hier gibt es immer noch keinen H&M, C&A, McDonald's oder kostenloses Wi-Fi. Dafür aber eine Innenstadt, die sich deutlich abhebt von den sich immer mehr angleichenden Metropolen New York, Rio, Tokio etc. Rushhour und Parkplatzsorgen, gestresste und vollgepackte Schnäppchenjäger, blinkende Werbebotschaften und Konsumterror, Einkaufszentren als sakrale Orte und Erlebnisshopping mit lebenslangem Umtauschrecht - all das können Sie in Havanna nicht erwarten. Dafür aber so viel Anderes.

Die Stadt

Da die Straßen der Altstadt viel zu klein für Autos sind, starten Sie am besten zu Fuß in Richtung La Habana Vieja. Besagte Einkaufsmöglichkeiten dort sind limitiert, dafür gibt es Kultur an jeder Ecke. Zu vielfältig sind die architektonischen Schätze, Museen, Parks, Plätze, Theater und Festungen, als dass man hier einzelne Empfehlungen geben kann. Sicher ist: Ein Tag ist viel zu wenig. Um diese Stadt kennenzulernen, rechnen Sie daher mit mindestens 3-4 Tagen, um einen Überblick zu bekommen. Aber auch ohne Interesse an Kultur, Architektur und Geschichte: Das normale Leben auf der Straße ist wie ein Film - der kubanische Alltag als ganz großes Kino. Und trotz des geschäftigen Treibens: Havanna entschleunigt auf ganz erstaunliche Art. Es ist also kein Vergleich zu anderen nordamerikanischen oder südamerikanischen Metropolen.

Das trifft übrigens auch für abends und nachts zu. Havanna gehört nämlich zu den sichersten Großstädten auf dem amerikanischen Kontinent. Selbst als alleinreisende Frau kann man hier problemlos auf Entdeckungstour gehen.

Unterkunft

Die Versorgungslage für Touristen ist in Havanna beinahe einwandfrei und die Übernachtungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig: Es gibt in jeder Kategorie Kolonialhotels, Business Hotels oder Pensionen bzw. Privatunterkünfte (sog. Casas Particulares). Neuerdings gibt es sogar auch eine sehr große Auswahl an privaten Restaurants („Paladares“) mit internationaler und kubanischer Küche.

Tipps

Wie oder wo beginnt man nun einen Abend in Havanna? Am besten man startet mit dem Sonnenuntergang und einem Kaltgetränk an der 8 km langen Uferpromenade "Malecon". Danach Konzert, Diskothek oder Theater. Die Szene wechselt allerdings ständig. Die aktuellsten Anregungen finden sich auf der Website lahabana.com.

Falls Sie eine Pause vom Besuch der Großstadt brauchen - nur 15 km entfernt liegt der Stadtstrand "Playa del Este". Im Hochsommer freuen sich allerdings auch die Kubaner über eine Erfrischung und es kann eng werden unter der Sonne. Dafür sind Sie im Winter dort ganz allein. 27 Grad Luft- und Wassertemperatur im Januar - das ist dem Kubaner eindeutig viel zu kalt!

Es gibt also viel zu sehen und vor allem jede Menge zu erleben in und um "La Habana". Lassen Sie sich von einer Stadt verzaubern, die jahrhundertelang karibische Geschichte geschrieben hat - und dies bis heute tut.

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