Sierra Maestra

Eine top Sehenswürdigkeit Kubas

Geschichtlich und landschaftlich eine der interessantesten und einsamsten Gegenden Kubas. Nach der Rückkehr aus dem zweijährigen Exil in Mexiko wählte der spätere "Jefe Maximo" Fidel Castro die zerklüftete und einsame Landschaft der Sierra Maestra und des Turquino Nationalparks als Rückzugsgebiet. Dort befindet sich auch der höchste Berg Kubas im gleichnamigen Nationalpark, der Pico Turquino, mit 1970 Metern.

Doch eins nach dem anderen: Nach besagtem Exil in Mexiko plante Castro in der Sierra Maestra den Kampf gegen Batista erneut aufzunehmen. Seine zuvor in den USA gekaufte, schrottreife 19 Meter Yacht Granma war mit 80 Mann heillos überladen. Auf der Überfahrt nach Kuba musste fast die gesamte Ausrüstung über Bord geschmissen werden, weil die Yacht zu sinken drohte. Die meisten seiner Mitstreiter waren seekrank. Das Schiff hatte zu wenig Treibstoff und Probleme mit dem Motor. Außerdem ging der Steuermann mitsamt allen Navigationsinstrumenten über Bord und somit konnte die Landung nicht am vorgesehenen Ort erfolgen. Endlich an Land wurden die Revolutionäre von der kubanischen Armee erwartet. Bei der Flucht starben die meisten der Rebellen oder wurden verhaftet. Nur zwölf der Personen von der Granma, darunter Castro, sein Bruder Raul und Che Guevara, gelang die Flucht in die Berge der Sierra Maestra. Dort baute er dann sein Rebellenlager auf. Es steht dort übrigens immer noch und kann besichtigt werden, inklusive Feldlazarett, Funkzentrale, Küche und Plumpsklo des "Comandante en jefe". Nur eine oder zwei Stunden entfernt vom Lager befindet sich auch der Startpunkt zur Besteigung des Pico Turquino, womit wir zum landschaftlichen Teil kommen. Auch wenn 1970 Meter keine hochalpine Wanderung darstellen, der Weg erfordert eine gute Kondition. Es werden etliche Höhenmeter zurückgelegt. Der Aufstieg ist nicht linear, sondern erfolgt über Pico Joaquin und Pico Cuba. Technisch ist der Weg leicht zu bewältigen und in einem sehr guten Zustand.

Der Abstieg vom Gipfel des Turquino nach "Las Cuevas" ist recht steil, man steigt an einem Tag weit über 1000 Meter ab.

Die Unterkünfte auf dem Berg sind sehr einfach und nicht sonderlich sauber. Isomatte und Schlafsack müssen aus Deutschland mitgebracht werden.

Vorsicht: Es ist sehr schwierig, diese Wanderung auf eigene Faust zu organisieren. Der Startpunkt in Santo Domingo ist nur mit dem PKW zu erreichen. Vom Endpunkt am karibischen Meer in "Las Cuevas" gibt es normalerweise keine öffentlichen Transportmittel. Alternativ kann man in Santo Domingo starten und auf demselben Weg zurückgehen, was allerdings recht eintönig ist.
Im Nationalpark in Santo Domingo gibt es eine einfache aber gute Unterkunft, von dort kann man auch Führer buchen.

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